Die wichtigsten Merkmale bei Projektoren

Projektoren werden mittlerweile von vielen Organisationen eingesetzt, da sie Inhalte vergrößert auf flache Oberflächen projizieren können. Bei den Projektoren unterscheidet man zwei Arten, nämlich LCD- und DLP-Projektoren. Mit beiden ist es möglich, Multimedia-Beiträge einem großen Publikum zu präsentieren.

Vergleicht man jedoch beide Projektoren miteinander, schneiden LCD-Projektoren besser ab als DLP-Projektoren. Das liegt hauptsächlich an den lebendigeren Farben und dem höheren Bildkontrast.

Die verschiedenen Merkmale dieser Projektoren
Vor dem Projektor-Kauf sollte man jedoch ein paar Dinge berücksichtigen.

Die Auflösung – Bei der Wahl des Projektors sollte man auf jeden Fall auf die Anzeigetechnologie achten. Die bekanntesten sind hier VGA (Auflösung von 640 x 480), UXGA (entspricht 1.600 x 1.200), SVGA (800 x 600) sowie WSXGA. Die Auflösung bezieht sich auf die sichtbare Pixelzahl. Je höher die Pixelzahl, desto höher die Auflösung.

Neben der Auflösung  spielt auch die Anzahl der dargestellten Farben eine Rolle. Derzeit können die meisten Projektoren rund 16,7 Millionen Farben darstellen. In einigen wenigen Fällen kann diese Zahl jedoch deutlich niedriger ausfallen.

Die Helligkeit – Alle Projektoren verfügen über eine bestimmte ANSI-Lumen-Zahl. Die Helligkeit des dargestellten Lichts wird in Lumen gemessen. Je höher die in Lumen gemessene Helligkeit, desto mehr Licht kann der Projektor erzeugen. Projektoren mit höherer Lumen-Zahl eigenen sich besonders zur Verwendung in hell erleuchteten Räumen. Für gewöhnlich liegt die Helligkeit bei Projektoren zwischen 1.300 und 1.500 Lumen. Ein Projektor mit einer gemessenen Helligkeit von 1.400 Lumen eignet sich für kleine bis mittel große Räume.

Die Bedeutung des Kontrastumfangs – Mit Hilfe dieses Faktors lassen sich Unterschiede zwischen hell und dunkel ermitteln. Kurzgesagt, der Kontrastumfang sorgt für klare Bilder. Projektoren mit einem im mittleren Bereich angesiedelten Kontrastumfang verfügen meist über einen Kontrast der zwischen 500:1 oder 1.200:1 liegt.

Mögliche Videoformate – Es lässt sich leicht feststellen, welche Videoformate ein Projektor akzeptiert. Meistens akzeptieren Projektoren diese drei Formate, nämlich PAL, SECAM und NTSC.

Bildformat – Die Bildbreite und –höhe wird gewöhnlich mit Hilfe des Bildformats ermittelt. Projektoren verfügen normalerweise über ein 4:3- oder 16:9-Bildformat.

Keystone-Korrektur – Mit Hilfe dieses Feature können auf die Wand projizierte Bilder noch korrigiert werden. Besonders hilfreich ist dies, wenn der Projektor nicht im 90-Grad-Winkel zur Leinwand platziert wird.

Neben den genannten Faktoren sollte man auch noch auf die Qualität der verwendeten Kabel sowie  die Machart der Leinwand achten.

Nicht zuletzt ist bei der Deckenmontage zu beachten, dass Steckdosen usw. in der Nähe sind. Vor der Montage sollte man sich über die Platzierung Gedanken machen und die Installation gründlich vorbereiten. Dies kann zwar einige Zeit in Anspruch nehmen, macht sich aber später durchaus bezahlt. Auch bei den Freunden kann man so einen WOW-Faktor erzeugen.

Comments (0)

Kommentar veröffentlichen