Arten von Heimkino-Projektoren und Leinwänden


Viele Leute entscheiden sich heutzutage für einen Heimkino-Projektor, da diese ein ultimatives Filmerlebnis bereiten. Dank dieser Systeme ist es möglich, Filme, Fernsehsendungen und große Sportveranstaltungen auf einer Großleinwand zu betrachten und gleichzeitig auch noch in den Genuss von Surroundsound zu kommen – und das in den eigenen vier Wänden. Wer über den Kauf eines Heimkino-Systems nachdenkt, sollte sich also auch die Option eines Heimkino-Videoprojektors vor Augen halten.

Ein Heimkino-Videoprojektor wird das Fernseherlebnis wesentlich verbessern. Im Vergleich zu herkömmlichen TVs wird man schnell feststellen, dass Heimkino-Projektoren eine deutlich bessere Videoqualität und schärfere, hellere Bilder bieten.

Auf der Suche nach einem Heimkino-Projektor wird man feststellen, dass diese in drei Haupttypen unterteilt werden, nämlich CRT-, LCD- und DLP-Projektoren.

CRT-Videoprojektoren
CRT-Projektoren (Cathode Ray Tube) werden für gewöhnlich in Kinos eingesetzt und verwenden rotes, blaues und grünes Licht, um Videos auf die Leinwand zu projizieren. Einer der Vorteile dieser Projektoren ist ihre Beständigkeit, das heißt, sie müssen nicht schon nach wenigen Jahren wieder ersetzt werden. Auch für die Projektion von qualitativ hochwertigen Bildern auf die Leinwand sind diese Projektoren bekannt.

LCD-Videoprojektoren
LCD steht für Liquid Crystal Display (zu Deutsch Flüssigkristall-Display). Diese Art System arbeitet mit LCD-Technologie, um so das Licht teilweise oder ganz durchzulassen. LCD-Videoprojektoren verwenden drei verschiedene Farben – Rot, Blau und Grün – um Bilder auf die Leinwand zu projizieren. LCD-Projektoren sind im Vergleich zu CRT-Projektoren sehr leicht. Sie können dank neuester LCD-Technologie scharfe Bilder projizieren. Beim Kauf eines LCD-Projektors sollte man Folgendes beachten:

a)      die Helligkeit des Projektors ist von den verwendeten Projektorlampen abhängig
b)      die Helligkeit dieser Lampen wird gewöhnlich in ANSI-Lumen gemessen
c)      eine höhere Lumen-Zahl bedeutet eine höhere Helligkeitsstufe

Die Videoqualität eines Projektors ist aber ebenfalls abhängig von Faktoren wie Auflösung und Kontrastumfang.


DLP-Videoprojektoren
Bei DLP- oder Digital Light Processing-Projektoren kommt eine der fortschrittlichsten Technologien im Bereich Heimkino-Projektoren zum Einsatz. Diese Technologie arbeitet etwas anders als die LCD-Technologie. Bei DLP-Projektoren kommen Silikon-Chips zum Einsatz, die auch als digitale Microspiegel-Chips bekannt sind. Ähnlich wie LCD-Projektoren, so sind auch DLP-Projektoren leicht und können scharfe und helle Bilder auf die Leinwand projizieren.

Aus diesen verschiedenen Projektor-Typen kann man nun den aussuchen, der am besten den eigenen Anforderungen gerecht wird und zum Budget passt. Wenn der Projektor erst einmal gekauft ist, benötigt man noch eine passende Projektor-Leinwand. Die Leinwand spielt eine wichtige Rolle im Heimkino-Setup, da sie zur Projektion sauberer Videos beiträgt. Im Moment sind viele verschiedene Arten von Projektor-Leinwänden erhältlich:

Fest installierte Leinwand
Diese Leinwände werden fest an einen geeigneten Platz im Heimkino montiert. Sie decken lästigen Kabelsalat und unschöne sichtbare Drähte ab.

Stativ-Leinwand
Diese sind äußerst flexibel und können nach Gebrauch auch einfach wieder abgebaut und verstaut werden. Sie sind gewöhnlich kleiner als fest installierte Leinwände.

Einrollbare Leinwand
Viele entscheiden sich heutzutage für eine einrollbare Leinwand, die einfach an die Wand gehängt wird und für ein tolles Fernsehvergnügen sorgt. Diese Leinwände können entweder manuell oder elektrisch eingerollt werden. Sie sind etwas teurer als andere Leinwände, eignen sich aber hervorragend für kleinere Räume.

Die genannten Projektor-Leinwände gibt es in verschiedensten Größen. Man kann hier zwischen dem Standardformat 4:3 und einem 16:9-Breitbildformat wählen.

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